Datenvorgaben

Wir helfen Ihnen produktspezifische Druckdaten nach unseren Datenvorgaben zu schreiben. Zusatzinformationen wie Color Management-Einstellungen, PDF-Export und Anschnitt können Sie in unseren Datenblättern oder weiter unten nachlesen.
Bitte beachten Sie, dass die Verwendung von PDFs bevorzugt wird!
Andere Datenformate, z.B. AI, PSD, TIFF, JPEG, SVG, EPS usw. sind, nach Rücksprache, natürlich möglich. Abweichende Dateiformate können aber zu Verzögerungen führen, da unser Workflow auf die Verwendung von PDF ausgelegt ist.
Bei Fragen stehen Ihnen Ihre Ansprechpartner gerne zur Verfügung.

Basisinfos zu den Datenvorgaben

Was sind nochmal Konfektionszugaben und welches Farbprofil wähle ich für meine Druckdaten?! Diese Fragen werden immer wieder gestellt. Hier können Sie Zusatzinformationen zu Color Management-Einstellungen und Anschnitt nachlesen.

Ihre Konfektion nicht dabei? Lassen Sie uns das zusammen lösen …

PDF-Export nach Datenvorgaben

Hier stehend finden Sie die Datenvorgaben, als Schritt für Schritt Anleitungen für die beiden geläufigsten Programme. Bitte beachte Sie, dass die Einstellungen der Datenvorgaben, je nach Material und Konfektion, angepasst werden müssen.

Warum Datenvorgaben als Schritt für Schritt Anleitung und nicht als .joboption-Datei?

In der Vergangenheit haben wir auch .joboption-Datein zur Verfügung gestellt. Diese wurden aber dann zu häufig mit dem Acrobat Distiller verwendet.

Haben Sie noch Fragen zur PDF-Erstellung oder verwenden Sie ein anderes Programm? Wir helfen Ihnen gerne weiter …

Allgemeines

Verwenden Sie bitte für die Erstellung von Druckdaten geeignete Programme. Unsere Datenvorgaben liegen in Versionen für InDesign und Illustrator vor, andere Programme können in Bezeichnungen etc. abweichen.
Wir empfehlen z.B. Adobe InDesign und Illustrator, Scribus, Affinity Designer, QuarkXPress, CorelDraw, usw.
PDFs aus Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop eignen sich nur bedingt und verursachen meist zusätzlichen Aufwand.
Wir raten von der Verwendung von Office-Produkten, z.B. Microsoft Office (inkl. MS Publisher), LibreOffice u.a. zur Erstellung von Druckdaten ab.
Sollten Sie keines der o.a. Programme haben, empfehlen wir Scribus.
Scribus ist ein kostenfreies Open Source DTP-Programm, mit dem sich gute Ergebnisse erzielen lassen und steht für Windows, Linux und Mac zur Verfügung. Mit Scribus lassen sich PDFs nach unseren Datenvorgaben erstellen.
Verwenden Sie auf keinen Fall Sonder- und Satzzeichen in den Dateinamen, z.B. ä, ü, ö, ß, /, % usw.. Diese können dazu führen, dass sich Ihre Daten nicht verarbeiten lassen.
Aussagekräftige Namen sind hilfreich.
Ein guter Name wäre z.B. „Firma-Mustermann_Spring21_Woman-A_1200x2400mm„, ein schlechter Name ist „banner„.
Formate immer Breite x Höhe (Nettoformat) und mit Maßeinheiten.

Offene Daten

So genannte „offene Daten“ bitte nur nach Rücksprache anliefern. Von Dateitypen wie JPEG, TIFF, u.ä. abgesehen, ist leider nur die Verarbeitung von InDesign-, Illustrator- und Photoshop-Daten möglich, mit Einschränkungen auch Scribus. Bitte liefern Sie bei diesen sämtliche Verknüpfungen und Schriften mit (Verpackenfunktion o.ä.).

PDF-Versionen

Infos zur PDF-Ausgabe aus InDesign und Illustrator finden Sie in den Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Bitte verwenden Sie die PDF-Version 1.4 (Acrobat 5) oder neuer.
Verwenden Sie nicht den Adobe Distiller o.ä. Programme, führen sie KEINE Transparenzreduktion durch! Hier ein Beispiel für transparenzreduzierte Daten, die nicht nach unseren Datenvorgaben erstellt wurden.
Artefakte, durch die Verwendung von EPS oder Transparenzreduktion sind irreparabel und können im Druck sichtbar werden.
Vermeiden Sie bitte PDF X. PDF X sind nicht „besser“ als andere PDFs weisen aber Besonderheiten auf, die die Verarbeitung behindern können.
Bitte aktivieren Sie auf keinen Fall „Bearbeitungsfunktionen„, z.B. in Illustrator!

Marken und Zeichen

Keine Marken, Farbkästchen, Dateinamen, o.ä. im PDF anlegen!
Sind die Daten korrekt angelegt, werden Formate usw. aus den PDF-Boxen ausgelesen. Vorhandene Marken müssen aus angelieferten PDFs entfernt werden, was nicht immer automatisiert erfolgen kann. Dies verursacht erheblichen Mehraufwand und Produktionsverzug, im schlimmsten Fall wird etwas gelöscht, was eigentlich gedruckt werden soll.
Teilungslinien bitte nur nach Rücksprache anlegen.

Größen bzw. Anlageformate

Wir empfehlen, soweit möglich, die Dateianlage in 1zu1.
Unter 5080x5080mm (Bruttoformat) ergibt eine skalierte Dateianlage praktisch nie Sinn.
Bitte beachten Sie bzgl. Anschnitt und Konfektionszugaben das PDF zur Datenanlage, oder wenden Sie sich an Ihren Ansprechpartner.

Farben

Bitte beachten Sie, dass das Druckergebnis, je nach Bedruckstoff, vom „gewohnten Offsetdruck“ abweichen kann.
Verwenden Sie bitte CMYK als Farbraum. Im Digitaldruck gibt es keine Sonderfarben, sodass man sich diesen nur annähern kann. Nach Rücksprache können wir Sonderfarben umsetzen und Ihnen, auf Wunsch, einen Andruck, mit Näherungsvarianten Ihrer Sonderfarbe erstellen.
Auf jeden Fall müssen bei Sonderfarben die offiziellen und vollständigen Farbnamen und Farbzusammensetzungen verwendet werden. Von z.B. „Hausfarbe Rot“ gibt es sehr viele Variationen und PANTONE 485 C wirkt anders als PANTONE 485 U, eine Bezeichnung wie z.B. Pant.485 ist also auch nur bedingt hilfreich.

ICC-Profile

Aufgrund des Druckverfahrens gibt es keine „offiziellen“ ICC-Profile. Wir orientieren uns an Fogra 39 bzw. ISO coated v2, bitte verwenden Sie diese, wenn möglich und betten diese auch im PDF ein.

Bildauflösungen

Bzgl. der Bildauflösungen kann man keine pauschale Aussage machen, nur dass Schriften und Logos keine haben sollten (da Vektoren).
Eine Gerüstplane kann, bei dem zu erwartenden Betrachtungsabstand, mit 12ppi eine ausreichende Auflösung aufweisen. Im Gegensatz dazu kann ein RollUp, bei einem Betrachtungsabstand unter 1m, trotz 100ppi, pixelig wirken. Hier spielt auch der Bedruckstoff eine große Rolle. Aufkleber oder Papier weisen, meist, eine glatte Oberfläche auf, die eine höhere Auflösung ermöglichen. Netzgitterplane oder Stoff weisen schon eine deutliche Eigenstruktur auf und „verzeihen“ auch geringere Auflösungen. Bei geometrischen Formen, z.B. Fonts oder Logos, fallen Verpixelungen schneller auf, als bei einer Blumenwiese.

Schriften

Alle verwendeten Schriften bitte immer vollständig im PDF einbetten. Bitte beachten Sie, dass es Schriften gibt, die sich nicht einbetten lassen, diese PDFs können leider nicht verwendet werden.
Natürlich können Sie die Schriften, vor oder bei der PDF-Ausgabe auch in Pfade/Kurven wandeln, um dem entgegen zu wirken. Hierbei sollten Sie aber beachten, dass diverse Attribute verloren gehen können. Dies tritt z.B. auf, wenn Sie in InDesign einen Textrahmen eingefärbt haben, dieser verschwindet bei der Umwandlung in Pfade.

Überdrucken

Meist ist ein Überdruck nicht gewünscht und unwissentlich in den Aufbau geraten. Stellen Sie sich das Ganze wie durchsichtige, farbige Folien vor, die übereinander gelegt werden. Blaue Folie plus gelbe Folie ergeben grün. Weiß auf Überdrucken entspricht der Klarfolie, also „unsichtbar“.
In den Standardkonfigurationen der Grafikprogramme ist das beachtet, hier steht nur schwarz auf überdrucken. Normalerweise ist das o.k. so, kann aber dazu führen, das z.B. Bilder unter einer schwarzen Fläche noch leicht sichtbar werden. Um dem entgegen zu wirken, können Sie sich ein eigenes Schwarz anlegen, dass z.B. 10% cyan enthält, das wird dann deckend, wenn nicht explizit wieder auf überdrucken stellt.
Überdruckfehler entstehen oft, wenn z.B. Elemente aus Illustrator in InDesign einkopiert werden, wovon wir abraten, statt platziert zu werden. Oder schwarz wird auf 0% gesetzt, statt einfach das weiße Farbfeld zu benutzen (schwarz überdruckt, also überdrucken auch 0% schwarz). Benutzen Sie bitte die Überdruckenvorschauen der verwendeten Programme zur Kontrolle.
Allgemein gesagt sollten nur wenige Elemente überdrucken. Eine Ausnahme wären z.B. Kartonagenaufbauten, bei diesen sollten die CAD-Konturen im PDF enthalten sein und diese sollten überdrucken.

PDF-Ebenen

Legen Sie keine PDF-Ebenen an.

Mit unseren Datenvorgaben entstehen keine Transparenzreduktionsartefakte

Die bekannten, weißen, Linien, „verdrucken“ sich meist, jedoch nicht immer. Die Linien sind nicht nur eine, durch Kantenglättung verursachte“ Ansicht, sondern wirklich Bestandteil des PDFs.
Moderne PDF-Versionen, nach unseren Datenvorgaben erstellt, weisen diesen Effekt nicht auf. Verzichten Sie auf die Verwendung von EPS. Dies kann ähnliche Effekte enthalten oder verursachen.

Noch Fragen offen? Wenden Sie sich gerne an uns …

Seitenanfang